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Versprochen - gehalten?


Liebe Nettetalerinnen und Nettetaler,

nein, wir schreiben nicht mehr das Jahr 2004, auch wenn Sie meinen Flyer zur Wahl 2004 sehen. Aber Sie haben das Recht, persönlich zu prüfen, ob ich meine damaligen Aussagen oder Versprechen eingehalten habe.

Machen wir also ernst und checken Sie meine damaligen 6 Initiativschritte für eine effektive und bürgernahe Verwaltung!

1. Ausbau des Bürgerservice auch im Bereich der Bauverwaltung

Ich habe den Fachbereich Bauaufsicht um den Schwerpunkt Bauberatung ergänzt und mit den mir direkt zugeordneten Servicestellen DirektKontakt (Bürgersprechstunde; Anregungen und Beschwerden) sowie DirektInvest (Wirtschaftsförderung) verbunden und kümmere mich persönlich, wenn Sie Unterstützung brauchen!

2. Senkung der Verwaltungskosten durch Einführung eines effizienten Gebäudemangements

Mit der Bildung des SIM (Städtisches Immobilienmanagemts) 2006 und dem weiteren Ausbau zum NetteBetrieb 2008 (Abwasser, Gebäude und seit 2009 Tiefbau und Bauhof) haben wir eine entscheidende Verbesserung im Infrastrukturbereich erreicht. Ein Investitionsvolumen 2009 im zweistelligen Millionenbereich und die zügige Abwicklung des Konjunkturpakets sowie die Entlastung des städtischen Haushaltes sind ein eindeutiger Beleg für die Wirtschaftskraft dieses neuen Kommunalunternehmens!

3. Einführung von Bürgersprechstunden für alle Nettetalerinnen und Nettetaler

Seit 2005 können sich alle, die Fragen und Probleme haben oder Anregungen und Beschwerden weitergeben möchten, direkt an mich wenden und in einem persönlichen Gespräch in der Bürgersprechstunde ihr Anliegen vorbringen. Darüber hinaus wurde mit der Servicestelle DirektKontakt, die die Bürgersprechstunden betreut, ein effizientes und kostengünstiges Beschwerdemanagement geschaffen, das mir hilft, Ihre Anliegen schnell in der Verwaltung zu bearbeiten.

4. Bündelung und Stärkung der Bereiche Arbeit, Wirtschaft und Finanzen

Auf mein Betreiben wurde der Sozialausschuss in Ausschuss für Arbeit, Senioren und Soziales umbenannt und in seinen Aufgaben erweitert. Mit der Bildung der mir direkt zugeordneten NetteZentrale wurde ein Kompetenzzentrum für Wirtschaft und Investitionsförderung geschaffen. Die Zusammenarbeit Schule und Wirtschaft insbesondere im Hinblick auf Ausbildungsplätze wurde intensiviert, was sich auch am Nettetaler Tag der Offenen Tür für alle weiterführenden Schulen in mehr als 50 Betrieben zeigt. Mit der Einführung der ARGE (also Hartz IV) 2005 hat die Stadt ihre Kompetenz bei der Betreuung der Langzeitarbeitslosen abgegeben. Dennoch habe ich W ert darauf gelegt, dass die ARGE im Rathaus Nettetal mit einem Beschäftigungs- und Leistungszentrum präsent ist, gleichzeitig habe ich die erforderliche Zahl von Mitarbeitern überzeugen können, in die ARGE zu wechseln. Mit dem von mir angeregten Finanzsanierungskonzept haben Rat und Verwaltung den strukturellen Haushaltsausgleich geschafft und 2008 Verbindlichkeiten von fast sechs Millionen Euro abgebaut. 2009 wurde das Neue Kommunale Finanzmanagement unter meiner Führung erfolgreich in Nettetal eingeführt. Kaufmännisches Denken und Handeln im Sinne der Generationengerechtigkeit wird unsere zukünftige Finanzentwicklung prägen. Arbeit, Wirtschaft und Finanzen sind und bleiben damit Chefsache!

5. Bildung einer Clearingstelle für Anliegen der (mittelständischen) Wirtschaft

Mit der in der NetteZentrale angesiedelten Servicestelle DirektInvest gibt es seit 2006 eine Anlaufstelle für jeden Unternehmer und jede Unternehmerin, die in Nettetal investieren wollen, bzw. die die Hilfe der Stadt auch bei Verlagerungen oder Erweiterungen brauchen.  Damit steht ein kompetenter Ansprechpartner zur Verfügung, der alle Interessenten innerhalb der Stadtverwaltung aber auch bei anderen Behörden auf dem Weg durch die Bürokratie unterstützt. Darüber hinaus habe ich die Bildung des Netzwerk Wirtschaft Nettetal angeregt. Mehr als 60 Unternehmen sind seit 2007 hier zusammen geschlossen, um ihre Interessen zu bündeln und gemeinsam mit der Stadt nach Lösungswegen in den Bereichen Regionalmarketing, Schule und Wirtschaft oder beispielsweise Familie und Beruf zu suchen. Und mit dem Nettetaler Konjunkturprogramm wurde unsere Vergabeordnung auf mein Betreiben so überarbeitet, dass mittelständische Unternehmen aus Nettetal ein faire Chance auf Auftragserteilung haben. Arbeit und Wirtschaft haben bei mir Vorfahrt!

6. Hervorheben der Familienpolitik als Querschnittsaufgabe

Seit meinem Amtsantritt habe ich das Thema "Familienfreundliche Stadt" nach vorne gebracht. 2005 wurde das "Bündnis für Familie" in Nettetal gegründet, wo wir mit vielen beruflich und ehrenamtlich Zuständigen die Situation der Familien im Blick haben. Die Weiterentwicklung der Kindertagesstätten in Lobberich und Kaldenkirchen zu Familienzentren mit weitreichenden Angeboten für junge Familien basiert auf einer Projektgruppe des Bündnisses. Aber auch die verstärkte Seniorenarbeit mit dem neuen Altentagestättenkonzept, der Etablierung der ZWAR-Gruppen in Kaldenkirchen und Lobberich oder das Projekt "Aktiv im Alter" zählen zur familienfreundlchen Stadt auch für Ältere. Schließlich haben wir mit dem Maßnahmepaket für Kinder, Jugendliche und Familien 2008 in diesem Bereich einen konkreten Beitrag geleistet. Schulsozialarbeit, Projektfinanzierung von jährlich 25.000 Euro oder die intensivere Jugendhilfearbeit in Nettetal gehören dazu. Mit dem Bündnis für Schule oder einem Betriebskindergarten für viele kleine oder mittelständische Unternehmen stehen weitere konkrete Aktivitäten auf der Agenda. Familienpolitik ist damit der rote Faden meiner Amtszeit!

Überzeugt? Falls nicht, stehe ich auch gerne zu einem persönlichen Gespräch bereit. 
Nutzen Sie die Kontaktmöglichkeiten.

Dieser "Rechenschaftsbericht" bildet zwar keine vollständige Bilanz der Wahlperiode 2004 bis 2009. So gehört das Innenstadtkonzept Lobberich, die Zweifachturnhalle Kaldenkirchen, das Stadtquartier Breyell oder VeNeTe, Agrobusiness Niederrhein, die Ansiedlung der MEG mit einem Investitionsvolumen von über 100 Millionen Euro, die Touristische Arbeitsgemeinschaft Schwalm/Nette und vieles, vieles mehr dazu - aber die vorgenannten sechs Punkte zeigen ganz konkret, was ich als Bürgermeister und Verwaltungschef persönlich beitragen konnte, um unsere Stadt Nettetal positiv weiterzuentwickeln

Als Bürgermeister hat man nach meiner Überzeugung eine anspruchsvolle Aufgabe, die aber auch Chancen bietet, etwas für seine Heimatstadt zu tun. Dass zu meiner persönlichen Bilanz auch die Führung unseres Krankenhauses als verantwortlicher Geschäftsführer von Januar 2008 bis Juli 2009 gehört, zeigt, dass man als Bürgermeister auch besondere Herausforderungen schultern muss.

Letztlich entscheiden Sie am 30. August, ob ich bei all diesen Dingen erfolgreich war!