Christian Küsters sagt Kandidaten-Duell ab

Nettetal Per Livestream sollte am kommenden Dienstag eine Duell der beiden Bürgermeisterkandidaten Christian Wagner und Christian Küsters übertragen werden, moderiert von RP und Welle Niederrhein. Am Freitag hat Küsters abgesagt.
Thema7

Ampelkandidat Christian Küsters tritt nicht zum verbalen Austausch mit Amtsinhaber Christian Wagner (CDU) an. Küsters hatte unserer Redaktion am Donnerstag zunächst seine Teilnahme zugesagt, dies am Freitag aber zurückgenommen.

Dazu Küsters erklärt der Fraktionsvorsitzende der CDU, Jürgen Boyxen: „Küsters kneift. Er will sich dem Duell nicht stellen. Zur Begründung gibt er an, er habe nicht genügend Zeit, sich vorzubereiten. Im Übrigen spreche er lieber persönlich mit den Bürgern. In einem Duell werden keine Themen angesprochen, die jemand, der Bürgermeister unserer Stadt werden will, nicht längst kennen sollte. Wenn er sich auf ein Gespräch über kommunalpolitische Themen jedoch noch vorbereiten muss und hierfür nicht einmal die Zeit bis zu dem geplanten Termin in der nächsten Woche ausreicht, offenbart er damit Wissenslücken, die ein Bürgermeisterkandidat nicht haben sollte.“ Eigentlich sollte man von jedem gestandenen Bürgermeisterkandidaten präsentes Wissen zu allen aktuellen Themen in der Stadt und auch den Mut, sich solchen Themen zu stellen, erwarten, heißt es in der Presseerklärung der CDU Nettetal. In den Nachbarstädten hätten die Bürgermeisterkandidaten das Angebot zu solchen Rededuellen gerne angenommen. Wenn Küsters hierzu nicht bereit sei, mache dies sehr nachdenklich.

Abwegig ist für Boyxen die weitere Begründung, Küsters wolle lieber mit den Bürgern sprechen. Nirgendwo anders als bei einem solchen Rededuell würde er so viele Bürger zur gleichen Zeit erreichen und die von ihm behauptete Geeignetheit für das Amt unter Beweis stellen können. „Wo bleibt seine angebliche Bürgernähe? Wer wirklich den Wechsel will, muss auch willens und in der Lage sein, dies öffentlich in einem fairen Meinungsaustausch mit dem Amtsinhaber zu begründen“, sagt Jürgen Boyxen.

 

Quelle: Rheinische Post

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