Damit Nettetal stark bleibt

Nettetal, hat sich in den vergangenen Jahren wirklich gut entwickelt. Natürlich gibt es immer noch und immer wieder etwas zu tun und nicht alles läuft ideal. Aber insgesamt konnten wir die Herausforderungen der Finanzkrise und der Flüchtlingskrise meistern, unsere Leitziele weitgehend verwirklichen und haben dabei so solide gewirtschaftet, dass wir nicht nur den Haushalt ausgeglichen, sondern nun sogar ein Finanzpolster für schwere Zeiten (unsere Ausgleichsrücklage) haben.
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Gemeinsam mit der Ratsmehrheit habe ich unsere Verwaltungsorganisation erfolgreich auf die neuen Aufgaben ausrichten können. Mit einer guten Mischung aus erfahreneren Kolleginnen und Kollegen, die oft schon lange für unsere Stadt arbeiten und engagierten Kräften, die uns in den vergangenen Jahren verstärkt haben, sind wir gut gerüstet, um Nettetal weiter nach vorne zu bringen. 

Mit steigenden Einwohner- und Beschäftigtenzahlen können wir optimistisch in die Zukunft schauen!

Dies alles ist aber kein Grund, sich mit dem Erreichten zufrieden zu geben – vielmehr geht es mir darum, diese gute Ausgangslage für unsere Stadt so zu nutzen, damit wir auch in Zukunft erfolgreich sein können. 

Das ist in der augenblicklichen Lage gar nicht so einfach. Auch unsere Stadt ist von der Corona-Pandemie getroffen. Die Ereignisse der vergangenen Monate haben auch mir noch einmal verdeutlicht, wie schnell sich Dinge ändern können und dass wir immer wieder neu dafür arbeiten müssen, damit unsere Stadt liebens- und lebenswert bleibt. 

Trotzdem können wir weiter auf unsere Stärken setzen und sollten diese Themen entschlossen angehen:

In Nettetals Zukunft investieren!

So werden wir mit unserem mehr als 100 Mio. Euro starken Investitionsprogramm des NetteBetriebes einen starken Wachstumsimpuls für unsere heimische und regionale Wirtschaft setzen und gleichzeitig unsere Infrastruktur durch neue Kanäle, Straßen, Grünanlagen und Gebäude verbessern und weiter konsequent klimafreundlich modernisieren. 

Unsere Schulen fit machen!

Wir können dank eigener Vorarbeit mit dem Bundesprogramm die Digitalisierung unserer Schulen entscheidend voranbringen und gerade in dieser Situation die Lernmöglichkeiten der Schülerinnen und Schüler verbessern. Es versteht sich von selbst, dass wir mit unserem Investitionsprogramm auch unsere Schulgebäude weiter gut ausstatten.  

Zusammenhalt stärken – Ehrenamt fördern!

Für mich persönlich ein ganz wichtiger Baustein ist die Stärkung des Ehrenamtes. Gerade in dieser Zeit zeigt sich, wie wichtig das Miteinander in Vereinen, Verbänden und Gemeinden ist. Wir werden deshalb unsere Vereine sowohl in der Krise aktuell unterstützen als auch die Rahmenbedingungen für ehrenamtlich Tätige bei uns in Nettetal verbessern. Nach langen Jahren des leider notwendigen Sparens auch in diesem Bereich haben wir nicht nur die Pflicht, sondern auch die Mittel, um hier schnell zu Verbesserungen zu kommen. Und wenn wir in den nächsten Jahren Karneval und Schützenfeste feiern und unser Stadtjubiläum nachholen, unterstützen wir auch unsere Gastronomie und die örtlichen Akteure. Deshalb will ich auch in Zeiten der Krise auf Sondernutzungs- und Verwaltungsgebühren in diesem Bereich so weit möglich verzichten. 

Platz für Nettetals Zukunft schaffen mit neuen Gewerbeflächen und Wohnraum für alle!

Wir werden jetzt die Voraussetzungen schaffen, um auch morgen Unternehmen und Menschen, die bei uns Heimat finden wollen, Entwicklungsmöglichkeiten zu geben: 

So bereiten wir die Entwicklung und Erschließung des Gewerbegebietes Nettetal-West II mit 350.000 qm vor und werden neue Wohngebiete in allen Stadtteilen auf den Weg bringen. Dabei setzen wir auch darauf,  bestehende Flächen neu zu nutzen, wie z. B.  das Pierburg-Gelände in Lobberich. 

Und wir werden weiter preisgünstigen Wohnraum schaffen, damit jeder – egal ob jung oder alt – in unserer schönen Seenstadt ein gutes zu Hause hat. 

Miteinander und Füreinander – Nettetal als lebendige Stadt für Jung und Alt!

Nettetal ist eine Stadt, in der man gerne lebt und arbeitet. Damit wir alle uns auch zukünftig hier wohl fühlen, müssen wir alles daran setzen, dass unsere Innenstädte lebendig bleiben und wir Angebote für alle Altersgruppen erhalten und schaffen. 

Neben den genannten kurzfristigen Maßnahmen werden wir mit einem starken Citymanagement gemeinsam mit den Akteuren im Einzelhandel und der NetteCard alles daran setzen, trotz schwieriger Rahmenbedingungen attraktive Angebote im unseren Ortszentren zu erhalten und zu schaffen.

Mit unserem Spielplatzprogramm, der neuen Skateranlage in Kaldenkirchen, dem neuen Multifunktionsschwimmbad in Breyell, unserem Spielmobil und weiteren Angebote unseres Familienbüros und der Jugendpflege auch in den Jugendzentren wollen wir – gerade im Gespräch mit den Kindern und Jugendlichen – attraktiv für junge Menschen bleiben. 

Am Herzen liegt uns der Zusammenhalt der Generationen, weshalb wir die Arbeit der Generationentreffs und unser Forum Ehrenamt ausbauen und natürlich die ZWAR-Gruppen weiter unterstützen. Unser Fachbereich Soziales wird sein breites Beratungsangebot für ältere Menschen weiterführen. 

Mobilität sichern und Verkehr gut steuern!

Nettetal ist eine Stadt, die durch ihre Stadtteile lebt. Das braucht Verbindungen. Wir wollen mit dem Mobilitätskonzept Radwege ausbauen, neue angebotsorientierte Formen im ÖPNV schaffen (Ausbau Anrufsammeltaxi oder Bürgerbus) und die Elektromobilität fördern. Auch die bessere Anbindung an die Bahn mit einer Taktverdichtung streben wir an. Gleichzeitig wollen wir den Verkehr so steuern, dass die Belastungen in Wohnbereichen gemindert und die Sicherheit gerade auch für Kinder erhöht wird. 

Unsere Grundlage: Nettetal als klimafreundliche Stadt weiter entwickeln!

Alle diese Ideen, Vorschläge und Maßnahmen werden uns aber nicht helfen, wenn es uns in Nettetal nicht gelingt, unseren Naturraum zu schützen, unseren Beitrag zu leisten, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren und Vorsorge für die zukünftigen Generationen zu leisten. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, Nettetals Weg als klimafreundliche Stadt fortzusetzen. 

Alle diese Ideen, Vorschläge und Maßnahmen werden uns aber nicht helfen, wenn es uns in Nettetal nicht gelingt, unseren Naturraum zu schützen, unseren Beitrag zu leisten, unsere Lebensgrundlagen zu bewahren und Vorsorge für die zukünftigen Generationen zu leisten. Deshalb ist es für uns selbstverständlich, Nettetals Weg als klimafreundliche Stadt fortzusetzen. 

Ein Beispiel ist dabei für mich die Klimaplus-Siedlung unserer Stadtwerke. Wir werden hier in Kaldenkirchen für Familien neuen Wohnraum schaffen, was letztlich zu einer besseren Klimabilanz führt und dank der konsequenten Ausrichtung auf Cradle-to-Cradle (gesundes, ökologisches und nachhaltiges Bauen) zukünftige Generationen nicht belastet. 

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